Das Staatsfernsehen im Neudeutschen Reich hat endlich bemerkt, dass die Deppen im Lande noch nicht so verblödet sind, dass sie den Bundestrojaner einfach fressen. Und da muss es doch gleich ein bisschen Verblödungsarbeit leisten. Deshalb gibt es auf den Internet-Seiten der Tagesschau eine ganz tolle Aufklärung darüber, wie der Bundestrojaner „funktioniert“.
Nein, die erzählen nichts von der Technik, die zum Einsatz kommt. Es geht nur darum, die Leute in Sicherheit zu wiegen. Die richtigen, hart recherchierten und in üblicher Sorgfalt erstellten Antworten gibt es hier beim PROLLblog.
Was versteht man unter einem Trojaner?
Ein Trojaner ist heute auf dem Computer das, was für Homer einst ein Grieche vor Troja war. Etwas, was sich einschleicht. Wie ein Feind. Wie ein Mordbrenner. Etwas, was wie ein Geschenk daher kommt. Etwas, was täuscht. Um den Computer durchzuficken. Wie er oder es will. Genau das richtige für einen Paranoiawichser wie Schäuble und seine Schergen aus der Gestapo dem BKA.
Ist ein Trojaner ein Computer-Virus?
Nein, er ist nicht ansteckend. Er ist keine Krankheit des Computers. Er ist eine Vergiftung.
Was ist der Bundestrojaner?
Eine Vergiftung des Computers, die von der Bundesregierung kommt. Um etwas zu finden. Damit man jemanden findet. Damit soll dem Mangel an Terroristen begegnet werden, der bislang noch Notstandsgesetze nach dem Geschmack von Merkel, Beckstein, Koch, Müntefering, Schäuble und den ganzen anderen Arschgesichern verhindert.
Was macht der Bundestrojaner genau?
Das weiß keiner genau. Aber es ist alles in allem das, was jeder andere Cracker-Angriff auf einen Computer auch macht. Ein beliebiger Missbrauch des Computers. So, wie es die Schreiber des Trojaners haben wollen. Irgendwelche Maßnahmen zur Analyse des Programms sind in Deutschland verboten worden. Damit es ein Erfolg auf ganzer Linie wird.
Kann der Bundestrojaner auch Dateien und Daten auf den Computer laden und verändern?
Klar, wo sollen sonst die Beweise herkommen.
Wer ist im Visier des Bundestrojaners?
Blogger, Menschen mit einer abweichenden Meinung, Konsumverweigerer, Filesharer und andere Terroristen, die sich nicht jeden Tag von den Medien hypnotisieren lassen. Und natürlich diese lichtscheuen Gestalten, die nicht immer und überall ihr Handy dabei haben. Oder vielleicht gar keins haben. Die sind hoch verdächtig. Als Terroristen.
Wie oft soll der Bundestrojaner eingesetzt werden?
Bei jedem konkreten Verdacht auf Terrorismus oder schweres Verbrechen. Also bei allen Menschen, die bloggen, eine abweichende Meinung haben, den Konsum verweigern oder kein Handy dabei haben. Die Gestapo das Innenministerium und das BKA rechnet mit fünf bis zehn Einsätzen in der Minute. Der Datenschutzbeauftragte geht davon aus, dass sich diese Zahl bei einer Ausweitung der Anwendung auf Falschparker, Menschen mit ungepflegter Frisur und Raucher erheblich erhöhen könnte.
Soll der Bundestrojaner nur auf private PC geschmuggelt werden?
Ja. Das lügt jedenfalls die Gestapo das Innenministerium in der Antwort an die SPD-Fraktion. Terroristen, Raubkopierer, Falschparker und Raucher verwenden schließlich niemals den Rechner am Arbeitsplatz für ihr Treiben.
Kann der Bundestrojaner flächendeckend eingesetzt werden?
Ja. Wird er aber nicht. Das ist zu aufwändig und teuer. Das merkt man ja schon daran, dass auch privatwirtschaftliche kriminelle Cracker so etwas nicht können. Sonst bräuchte ja jeder irgendwelche Schutzprogramme gegen solche Angriffe. Deshalb wird er nur bei Rauchern, Kommunisten, Moslems, Bloggern, Menschen mit eigener Meinung und Terroristen eingesetzt.
Wie kommt der Bundestrojaner auf den Rechner des Verdächtigen?
Mit dem automatischen Microsoft-Update, über die Website der Bundesregierung, über Yahoo Deutschland, mit der AOL-CD oder mit der Mail vom Reichsarbeitsdienst von der Bundesagentur für Arbeit.
Kann der Bundestrojaner „unterwegs“ an eine Mail angehängt werden?
Klar. Die Internet-Provider in Deutschland werden schon vorauseilende Hilfe leisten, wie sie es ja sonst auch tun. Von daher ist sichergestellt, dass der Trojaner ankommt.
Verhindern Antivirus-Programme oder eine Firewall den Bundestrojaner?
Wenn ja, denn sind sie in Deutschland verboten.
Werden die Hersteller von Antiviren-Programmen mit den Behörden zusammenarbeiten?
Wenn man ihnen „ein Angebot macht, das sie nicht ablehnen können“ — ganz gewiss.
Können die Hersteller zur Zusammenarbeit gezwungen werden?
Ja.
Nützt Verschlüsseln gegen den Bundestrojaner?
So lange man ihn noch nicht hat, ja. Danach nicht mehr. Außer natürlich, man arbeitet mit einem sauberen System, etwa einem von CD gebooteten Linux. Aber dazu sind Falschparker, Gedankenverbrecher, Blogger und Raubkopierer in der Regel zu doof.
Verhindern verschlüsselte Mails den Bundestrojaner?
Nein. Aber signierte Mails können verhindern, dass man eine Mail mit gefälschtem Absender untergejubelt kriegt. Auch hierzu sind Raucher, Raubkopierer, Ladendiebe und Krankfeierer in der Regel zu doof, so dass keine Gefahr für das eigentliche Anliegen des Bundestrojaners besteht.
Schützt ein bestimmtes Betriebssystem, zum Beispiel ein Mac?
Nein. Außer man verwendet das System so, dass es nicht manipuliert werden kann. Zum Beispiel, indem man es bootfähig auf einer CD installiert, die man immer bei sich trägt. Aber das überfordert die Fähigkeiten von Attac-Aktivisten, Globalisierungsgegnern und Menschenrechtlern, so dass auch dieses Schlupfloch keine Gefahr für das eiggentliche Anliegen des Bundestrojaners darstellt.
Muss der Rechner online sein, damit der Bundestrojaner arbeitet?
Nein. Nur für die Übetragung der Daten zur Gestapo zum BKA und für das Aufspielen von belastendem Material wird eine Internet-Verbindung benötigt. Die Verbindung wird gegebenenfalls — wenn Sie das staatstragende Standard-Betriebssystem Windows verwenden — bequem und automatisch hergestellt.
Was passiert nach dem Ende der Online-Durchsuchung?
Sie werden verhaftet. Je nach Schwere des gefundenen Materiales kommen sie vor Gericht, nach Guantànamo oder werden bei der Verhaftung erschossen. Auf der Flucht. Von vorne. Ins Herz.
Welche Rechtsgrundlage gibt es für den Bundestrojaner?
Das kommende BKA-Gesetz. Und ansonsten die gleiche Rechtsgrundlage, mit der auch irgendwelche Moslems von deutschen Bundesbeamten in US-amerikanischen Konzentratrionslagern verhört wurden.
Haben die Erkenntnisse durch den Bundestrojaner Beweiskraft?
Das ist sehr umstritten. Für eine eventuelle Tötung eines Verdächtigen in Notwehr durch die Bundespolizei ist das aber auch nicht erforderlich.
Was ist mit der Privatsphäre?
Die spielt keine Rolle, wenn die Gestapo die Behörden zielgerichtet suchen. Dafür wird nach verdächtigen Dateinamen oder Schlüsselwörtern gescannt, etwa den Titeln aktueller Hits im Filesharing-Ordner oder nach dem Texten „Terror“, „Bombe“ oder „Sahnetorte“ in Mails und Dokumenten.
Werden auch Mikrofon und Webcam am Computer überwacht?
Die Gestapo die Behörden sagen nein. Und wer würde denen misstrauen? Deshalb darf so etwas auch ruhig technisch möglich sein. Es wird gewiss nur in begründeten Ausnahmfällen zu solchen Sonderüberwachungen kommen, etwa bei wiederholtem Rauchen in der eigenen Wohnung.
Gibt es so etwas auch in anderen Ländern?
Ähnliche Regelungen gibt es etwa in Spanien, Rumänien, Lettland und Zypern. Die Schweiz arbeitet gerade daran. In Ländern ohne rechtsstaatliche Fassade vor dem Unterdrückungsapparat gibt es so etwas gewiss auch. Da kann man auch sehen, dass die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Internet-Dienstleistern im Zweifelsfall reibungslos läuft.
Wird durch den Bundestrojaner nicht das Misstrauen in die Sicherheit von moderner Datentechnik gefördert?
Das Innenministerium sieht diese Frage als unerheblich an, da die Technik auch bei begründetem Misstrauen für jeden Menschen erforderlich ist. Zum Beispiel muss demnächst jeder seine Steuererklärung am Computer machen. Und jeder muss seine medizinischen Daten automatisiert in DV-Anlagen einspeisen. Unter solchen Bedingungen ist es einfach scheißegal, ob die Menschen der Technik vertrauen oder nicht. Das zeigt auch schon die Alltagserfahrung. Jeder bezahlt mit Plastikgeld, obwohl damit ein vollständiges Bewegungsprofil erstellt werden kann. Das ist übrigens auch jetzt schon für die Ermittler möglich. Selbst, wenn dabei mal der Falsche ins Visier gerät. Für Straftaten, die im Strafmaß auf dem Niveau einer Sachbeschädigung stehen. So etwas ist den Menschen egal. Den Rest erledigt unsere gezielte Desinformation in den staatlichen Medien der BRD.
Die IFA ist in aller und jederfrau Munde. Sogar die „BILD“ schreibt jetzt nicht nur über ihr Programm, dass Fernsehen erst durch Bild schön wird. Da hätte sie ja auch recht, sonst könnten wir ja Radio hören. Nein, sie erklärt die IFA:

Da will auch der oder die PROLLblog(in) sich nicht zurückhalten. Hier die ultimative Aufklärung, was Sie alle zur wichtigstens Technikmesse in diesem Universum wirklich wissen müssen.
- Der Superlativ von „wichtig“ lautet „wichtigsten“, nicht „wichtigesten“.
- Es geht da um Fernseher. Um bessere Fernseher. Die sollen Sie kaufen. Damit Sie besser fernsehen können. In besserer Qualität. Und bunt. Und digital. Und mehr. Und am besten immer. Und mit ganz tollem Programm. Mit Programm aus dem Tollhaus. Mit Trash-Talkshows, ganz viel Sporrcht, Casting-Shows, Bohlen, Gottschalk und Merkel, mit Dauerwerbunt, Beschiss bei Telefon-Glücksspielen und ständiger Fehlinformation und natürlich mit ganz viel Reklame.
- Die zur „BILD“-Überschrift gestellte, knuffige Schlampe hat nichts mit der IFA zu tun. Aber vielleicht sehen einige Nutten in Berlin ganz ähnlich aus. Und vielleicht lernen einige der IFA-Gäste die auch kennen.
- Nein, es geht auf der IFA darum, ihnen zu zeigen, wie geil diese ganze neue Technik ist. Obwohl da wenig Neues mit der neuen Technik gemacht wird. Wie ansprechend und schön sie ist. Es gibt jetzt sogar Displays, die so flach wie das Programm sind, das man sich darauf anglotzen kann.
- Und weil das Fernsehen so wichtig ist, stellen sich alle Großkopferten auf der IFA vor die Kameras, und das Fernsehen berichtet darüber. Damit sich das Fernsehen noch mehr mit sich selbst beschäftigt. Und mit denen, die sich dort und anderswo vor die Kameras stellen. Denn das ist das Wichtigste im Universum. Die Technik der Präsenz all dieser Arschlöcher, Verbrecher, Volksverkäufer, Lumpen und Hackfressen, die sich über diese Bühne freuen. Ganz Deutschland hört seine Führer. Das hatten wir lange nicht. Und es ist wichtig.
- Jeder Fernseher hat einen Ausschalter. Aber das ist im Grunde unwichtig…
Ende der Aufklärung. Viel Spaß beim Verpassen der IFA.
Das Bildchen wurde natürlich der Internetz-Seite von „BILD“ entnommen.

Unser aller Krankheitsministerin Ulla Schmidt sieht im Zusammenhang mit dem kommenden Gesundheitsfonds 2009 nicht die geringsten Anzeichen für steigende Beiträge, mit denen die zwangsweise Krankenversicherten belasten werden könnten. Echt nicht.
Wie diese gewiss vor Komptenz platzende Frau darauf kommt? Obwohl so vieles gegen eine solche Annahme spricht? Genau so, wie jede andere Klatschtante auch an ihre Informationen kommt. Indem sie sich einfach ein bisschen umhört. Und natürlich alles glaubt, was man ihr erzählt. Und es denn in die Mikrofone der Presse weitertratscht:
Ich habe noch von keiner Kasse gehört, dass sie Beitragsanhebungen plant
Das ist einmal mehr so eine vertrauenswürdige Prognose aus der gnadenlosen Lach- und Sachpolitik unserer Berliner Powerfrauen. Die Olle Ulla Schmidt kommt gar nicht erst auf die Idee, dass die Krankenkassen ein gieriges Interesse daran haben könnten, zu verhindern, dass ihren gewiss kommenden Beitragserhöhungen ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben wird. Deshalb hält es diese Krankenklatschtante auch gar nicht für möglich, dass die Vertreter der Krankenkassen ein wenig lügen schönreden bewusst fehleinschätzen könnten, um eine verbindliche gesetzliche Regelung zu Gunsten der zwangsweise Versicherten abzuwenden. Zumindest tut unser aller Krankheitsministerin so, als käme sie nicht auf die Idee. Sie stellt sich so richtig saudoof. Und ist deshalb so richtig gläubig. Und die schämt sich noch nicht mal dabei, wenn sie sich so doof stellt. Nicht für sich selbst, und noch nicht mal für Deutschland, diese vaterlandslose mutterlandslose Volksverkäuferin. Zumindest im Reichstag bleibt alles billig, was da so an Lügnern und Lügen herumläuft — während den Menschen immer mehr in die Tasche gegriffen wird.
Nur noch ein paar Jahre unter dem Einfluss dieser Berliner Bande aus Wirtschaftsfaschisten und schamlosen Weibern, und der Untergang Deutschlands ist besiegelt. Wenn die nicht vorher auf erträgliche Weise beseitigt werden.

Gut, dass sich die deutsche Kanzlerin fast überall in der Welt für mehr Presse- und Meinungsfreiheit einsetzt…
Na, wer hätte das gedacht? Wohl nur ein Denkender.
Und nur ein Denkender wird auf die Idee kommen, dass es nur die Spitze des Gammelberges ist, die da medial aus einem Ozean von Gekröse, Schleim und verwesenden Ochsenaugen herausschaut.
Klar, dass die laxen Kontrollen gar nix bringen, wenn das Geschäft mit der Müllentsorgung im Magen des Konsumenten so gut geht. Und wie schlau von den bajuwarischen Preißnhassern, dass sie das ganze Zeug nach Berlin und Brandenburg verklappt haben, wo es der Türkenpreußen Mägen füllt. Sicher, die Bullerei ist von dieser ganz alltäglichen Kriminalität der Food-Industrie mal wieder überfordert:
Das sind alles sehr komplizierte Vorgänge. Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch Neues ans Licht kommt.
In Wirklichkeit ist das doch ein ganz einfacher Vorgang, was da von einem bayerischen Bullen so kompliziert geredet wird. Wenn man Müll für teures Geld verkaufen kann, denn verkauft man eben Müll für teures Geld. Das ist eben freie Mordwirtschaft. Dabei wäscht — wie immer unter gierigen Arschlöchern — eine Hand die andere…
Der Berliner Döner-Hersteller soll nach Behördenangaben nichts von dem Betrug gewusst haben.
…während mit der zweiten Hand besser die Nase zugehalten wird, damit man den strengen Verwesungsgeruch nicht bemerkt. Das sind die vier Affen der Fleischwirtschaft: Nix sehen, nix hören, nix reden und nix riechen. Dass man irgendwelche Leute mit widerlichem Zeug abfüttert, ist diesen Banden von hervorragenden Kapitalisten scheißegal, wenn nur die Kasse stimmt.


