PROLLblog


Auf Wiedersehen, Stoiber
28. September 2007, 21:47
Gespeichert unter: Bilder, Politik, Realsatire, Satire

Edmund Stoiber - Abschied eines großen deutschen Politikers: Endlich wieder zurück zu Gewehr und Kruzifix

Die mangelnde Satirefähigkeit der deutschen Politik ist immer wieder erstaunlich. Das folgende Zitat der Süddeutschen Zeitung hätte eigentlich hier stehen müssen, warum klauen die mir PROLLblog die Ideen?

Nur die Delegierten nahmen Stoibers Aufruf seltsam ungerührt zur Kenntnis. Das lag daran, dass die Rede so langweilig war, dass ein Teil der Zuhörer es vorzog, sich im Foyer zu unterhalten, statt dem scheidenden Parteichef zu lauschen [...]

Der hätte doch Kanzler werden sollen. Mit dem wäre jede Reform durchführbar gewesen. Den kann sich nämlich keiner anhören, wenn er im Nebeneinander von „Ähh..“ und rhetorischen Gehversuchen über die eigene Zunge stolpert. Da wären die Gegner einfach eingeschlafen. Ist aber nicht Kanzler geworden. Ist jetzt nicht mal mehr was in Bayern, außer natürlich Bayer. Und das darf er jetzt gern ausleben…



Blitzwort: LinkLift-Spam in WP 2.3-DE
28. September 2007, 17:49
Gespeichert unter: Abschwung, Dummheit, Satire, Weltknall

Der Unterschied zwischen der Deutschen WordPress-Community und Microsoft? Ganz einfach. Bei Microsoft hieß es: „Don’t call it a bug, it’s a feature“. Und bei WordPress Deutschland heißt es: „Don’t call it spam, it’s a feature.“



Blitzwort: Anne Will
27. September 2007, 16:31
Gespeichert unter: Abschwung, Propaganda, Satire

Es ist wie damals, als sich die KKB plötzlich „Citibank“ nannte. Der Name hat sich geändert, aber die Menschen werden immer noch verarscht.



Blitzwort: WordPress Deutschland
27. September 2007, 03:48
Gespeichert unter: Dinge, Dummheit, Satire

Das Motto bei WordPress Deutschland scheint zu lauten: Wenn wir schon gegen eine Wand rennen, denn lasst uns doch ordentlich Anlauf nehmen, damit es sich auch lohnt.



Blitzwort: Bildzeitung
27. September 2007, 02:26
Gespeichert unter: Dinge, Propaganda, Satire

Das Fachblatt für Titten, Tränen, Tod und Tore.



Blitzwort: Kanther
25. September 2007, 20:37
Gespeichert unter: Satire, Tagesgeschehen

Das Interessantes an der gesellschaftlichen Einrichtung des Gefängnisses ist es, welche Arten von Verbrechern niemals ein Gefängnis von innen sehen.



Die Partei, die Partei, die wirbt immer schlecht
24. September 2007, 02:02
Gespeichert unter: Brschloch, Politik, Realsatire, Tagesgeschehen

Brschloch Beck!Der Beck, der olle Lügenbold, der hats ja nicht leicht. Nachdem die geschröderte SPD immer mehr das „soziale“ und die abgemerkelte immer mehr das „demokratische“ verloren hat, ist eben nur noch die Partei übrig. Ist schon scheiße für diesen Problembären sußen Knuffelbären, wenn sich dieses politische Produkt nicht mehr so gut verkauft und in einigen Regionen der Republik in Bereiche der Popularität hinab stößt, die man bei der FDP als ein gutes, realistisches Ziel betrachten müsste. Vor allem, weil diese frische Konkurrenz aus dem Osten noch unverbraucht ist und deshalb viel mehr Zuspruch findet.

Was macht er da, der Beck, der olle Lügenbold, dieses Brschloch? Na, was er und seinesgleichen am besten können! Lügen natürlich. Sich vor einem schönen blauen Hintergrund stellen, während er den Menschen das Blaue vom Himmel herunterlügt. „Erneuerung“ ist in der Tat ein hübsches Wort, aber sind weder Müntefering noch Beck noch Schröder noch Schmidt aus der Partei (der Rest fehlt ja schon lange, es ist nur noch Die Partei) ausgeschlossen worden, weil sie einfach nicht in eine Partei reingehören, die „sozialdemokratisch“ sein will. Nein, natürlich treten diese Schurken auch nicht freiwillig aus, weil sie einsehen, dass einige ihrer politischen Beglückungsideen besser in der FDP, der NPD oder einem anderen wirtschafts-braunen Haufen Scheiße aufgehoben wären.

Stattdessen übt sich Beck wie ein Werber in faulem Wortzauber:

Er habe sich persönlich dafür eingesetzt, dass der Begriff des „demokratischen Sozialismus“ in dem Programm eine wichtige Rolle spielt. Die SPD dürfe sich „nicht in eine defensive Haltung hineinbegeben“, nur weil „andere den Begriff missbraucht“ hätten. Kapitalistische Auswüchse werden in dem Entwurf scharf kritisiert.

Dieser Zaubersprech ist so faul, dass sein Duft aufdringlich zur Nase steigt. Ob nun aber das blöde blökende Stimmvieh darauf reinfällt und wieder eifrig kreuzeschlagend zu seinen Metzgern dackelt, das erfahrt ihr bei der nächsten Reichstagswahl.



Schießen lernen, Freunde treffen!
22. September 2007, 19:01
Gespeichert unter: Bilder, Realsatire, Tagesgeschehen

Die Bildzeitung für Besserverdienende hat gerade in ihrer Online-Ausgabe ein ganz tolles Untereinander zweier Meldungen. Diese Überschriften wecken ja geradezu Hoffnung in mir:

Screenshot Focus-Online: SPD schießt sich auf Merkel ein und Aufruhr um die Lizenz zum Töten

„SPD schießt sich auf Merkel ein“ und „Aufruhr um die Lizenz zum Töten“. Da kriegt der müde Bundestag doch gleich neues Leben! Ich wünsche den nachgeschröderten Genossen jedenfalls viel Erfolg beim Treffen.