PROLLblog


Guten Rutsch 2008
26. Dezember 2007, 03:44
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Der/Die PROLLblog(in) wünscht einen guten Rutsch - Schild: Pflicht zur Kotaufnahme - Auch 2008 bleibt in Deutschland alles beim Alten: Stabilität, die über Jahre hält

Der/Die PROLLblog(in) wünscht allen Lesern einen guten Rutsch in das Jahr 2008, ein angemessenes Komabesäufnis und ein verkatertes Erwachen im neuen Zeitalter der Bundesstasi, Vollbewachung und des ungebremst fortgesetzten Ausverkaufs Deutschlands und seiner Menschen an den Meistbietenden. Auf dem obligatorischen Rückblick ins Jahr 2007 wird wegen eines akuten depressiven Schubes verzichtet. Aber wenn diese ganze Verbrecherbande aus Polischaft und Wirtitik durch eine hoffentlich unumkehrbare Tatsachen schaffende Revolution beseitigt wurde und diese ganzen Zustände, von denen man jeden Tag Zustände kriegt, endgültig überwunden sind, dann wird es einen Rückblick geben. Auf die finstere Neuzeit der totalen Verwirtschaftung, gegen die das dunkle Mittelalter wie ein helles, gleißendes Licht aussieht.

In diesem Sinne: Fresst weiter Scheiße! Oder fangt an, zurückzuschlagen. Mit allen Mitteln. Besser jetzt als morgen. Denn jetzt und jetzt und jetzt ist der einzige Moment, in dem du wirklich lebst.

Nur rückgratlose Bückgeister hoffen auf Versprechungen für die Zukunft. Und. Lassen sich immer wieder mit den gleichen hohlen Phrasen vertrösten.



Keine Zukunft für ausgewachsene Kinder
21. Dezember 2007, 20:29
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Bildzeitung - Steffi schenkt 300 Kindern eine Zukunft - BMW streicht tausende Jobs

Ohne weitere Worte. Realsatire direkt vom Bildschirm der Bildzeitung, den heimlichen Mitarbeitern des/der PROLLblogg(in)



Medienkarriere macht Neger weiß
19. Dezember 2007, 22:44
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Nicht nur Michael Jackson hat das typische Privileg US-amerikanischer Medienstars, als schwarzer Mann geboren zu werden, um irgendwann als weiße Frau zu sterben. Auch andere Neger sind von dieser rätselhaften Krankheit befallen, zu deren Ursachen offenbar die Gegenwart von Kameras und die Aufmerksamkeit eines latent rassistischen Publikums gehört, wie die Bildzeitung heute berichtet:

US-TV-Star hat die Jacko-Krankheit

Was dem demnächst arischen Star zum vollen Umfang der „Jacko-Krankheit“ allerdings noch fehlt, sind leicht austauschbare Merkmale im Gesicht, wie sie in diesem Schnappschuss aus der Garderobe Michael Jacksons sichtbar werden:

Michael Jackson tauscht Gesichtsmerkmale aus



Arbeitsplätzchen für alle!
19. Dezember 2007, 20:35
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Auch 2008 kommt in Deutschland niemand zu kurz. Jeder soll sein Plätzchen abkriegen!

Der/die PROLLblog(in) wünscht allen Lesern ein rohes „Fresst!“ und auch im neuen Jahr den angemessenen Zynismus gegenüber den alten Zuständen.



Brsch des Tages: Udi Manber (Google)
14. Dezember 2007, 21:43
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Zitat aus Telepolis-Artikel:

Im offiziellen Google-Blog kündigte Udi Manber [...] das Projekt mit dem Namen Knol an. Man habe bereits ausgewählte Internetnutzer eingeladen, die noch in der Entwicklung befindliche Plattform zu testen. [...] Der Konzern sei der Überzeugung, heißt es bei Manber, dass man die Herstellung und Verbreitung von Informationen noch verbessern könne.

Vor allem in China, der BRD und anderen Zensurstaaten könnte man die „Herstellung und Verbreitung von Informationen“ verbessern. Zum Beispiel, indem man bei Google nicht mit den Unterdrückungsbehörden zusammenarbeitet. Aber nein, da schwafelt man lieber das hohe Lied der Informationsfreiheit, wenn man mit der Marktmacht Googles ein kommerzielles Wikipedia-Klönchen namens „Knol“ aufmachen will.

Nicht alles werde geschrieben und nicht alles sei so organisiert, dass es auch gut gefunden werden kann. Schließlich gebe es noch Millionen von Menschen, die wertvolle Informationen haben, welche wiederum für Milliarden nützlich sein könnten.

Und Google sorgt durch seine emsige und teils vorrauseilend gehorsame Zusammenarbeit mit Gewaltherrschern, Unterdrückerstaaten und Zensurregimes dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt. Hauptsache, das Geschäft stimmt.

Geh qualvoll sterben, du geldgeiler Lugredner!



DP: Merkel ändert ihren Namen
14. Dezember 2007, 04:03
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Nach der Unterzeichnung des EU-Reformvertrages: Namensänderung bei Merkel - Das ist ein großer Tag für Europa

Dissociated Press: Um ihre Behauptung aufrecht erhalten zu können, dass es sich bei der gestrigen Unterzeichnung des EU-Reformvertrages um einen „großen Tag für Europa“ handele, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Berliner Standesamt einen zusätzlichen Vornamen eintragen lassen. Sie heißt nun Angela Europa Merkel. Aus für gewöhnlich gut informierten Kreisen verlautbart, dass das Kanzleramt damit die Erwartung verknüpft, in Zukunft häufiger positiv klingende Meldungen über die europäische Politik an die Presse geben zu können. Im Bundeskabinett wird diese gleichermaßen kreative wie zu allem entschlossene Form der Politik freudig begrüßt. Dennoch sind weitere Namensänderungen von deutschen Spitzenpolitikern nicht zu erwarten.



Guter Sex trotz Ehe
5. Dezember 2007, 00:53
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Bild - Experten und Paare sagen, wie es klappt: Guter Sex trotz Ehe

Ist eigentlich ganz einfach. Männer gehen öfter in den Puff, und Frauen nehmen einen erfüllenden Nebenjob als Prostituierte an. Das bringt auch das Geld wieder rein, dass die Männer im Puff verplempern. So einfach können alle glücklich werden.



Was die Deutschen wirklich im Netz suchen
5. Dezember 2007, 00:42
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Was die Deutschen im Netz suchen

Die Bildzeitung verspricht zu offenbaren, was „die Deutschen“ so alles im Netz suchen. Natürlich haben diese Stümper aus dem Mitbewerb mal wieder nur halbe Arbeit geleistet, und der/die PROLLblog(in) hat keine(r) Mühe(r) gescheut, einmal einen Blick ins Klo in die Logdateien des Webservers zu werfen.

Hier ganz exklusiv und in grauer Farbe, was die Deutschen in den letzten 30 Tagen wirklich im Netz gesucht haben:

tot — Dieses Adjektiv war mit 2459 Zugriffen (13,3 Prozent) absoluter Spitzenreiter. Es lag noch deutlich vor verschiedenen Kombinationen des F-Wortes. Was bewegt wohl einen Lebenden, einfach nur das Wort „tot“ bei Google einzugeben? Es muss das Weihnachtsfest sein. Oder die Politik. Oder die Bildzeitung. Oder sonstwas.

tokio hotel — 240 Zugriffe (1,3 Prozent) suchten nach näheren Informationen zu den sympathischen Darstellern der industriell gestanzten Rockmusik. Das ist wichtig und gut für die Vermarkter, zeigt es doch, dass das Geplärr gut ankommt. Ein Zusammenhang mit „tot“ besteht leider nicht, ich zitiere ganze Suchphrasen.

der mond — 92 Zugriffe (0,5 Prozent) von Menschen, die lieber etwas in Google eingeben, anstatt dass sie einfach ihren Blick gen Himmel richten. Oder haben die tagsüber den Mond gesucht? Da hätten sie auch lange suchen können. Ob Google den gewünschten Anblick gebracht hat.

der tot — 45 Zugriffe (0,24 Prozent), die belegen, dass es beim Ende einigen Netzlesern nicht wirklich auf die Endung ankommt. Das ist aber auch schwierig mit der Auslautverhärtung im Deutschen. Rächtschraibong ist driviahl, und Google wirds schon richten.

nazi — Ebenfalls 45 Zugriffe (0,24 Prozent), die nicht ganz so schwarz sahen, dass sie nach dem/der Tod(in) suchten. Dafür wollten sie braun sehen. Ob Google wohl gut bedient hat?

activia — 43 Zugriffe (0,23 Prozent) stammen von Menschen, die offenbar zu doof zum Scheißen sind. Ob diese mit den Menschen zusammenfallen, die etwas braunes im Netz sehen wollten, bleibt allerdings das Geheimnis von Google.

fickstute — 40 Zugriffe (0,22 Prozent) von Männern, bei denen schon die Wortwahl verrät, dass ihnen die Artschranke beim Geschlechtsakt zuwider ist. Ob sich Kreationisten unter diesen geilen Hengsten befinden, ist unklar. Es würde aber angesichts der religiösen Reinheit nicht verwundern, wenn solche dreckigen Fantasien gehäuft unter Kreationisten auftreten.

arschloch — 37 Zugriffe (0,20 Prozent) wählten den Umweg über Google. Dabei findet sich auf dem Webserver des Deutschen Bundestages für jeden Tag das passende Arschloch in Text und Bild. Da bedarf es keines langen Suchens.

poker games — 31 Zugriffe (0,17 Prozent) belegten, dass noch nicht jede(r) Netznutzer(in) ausreichend mit Glücksspiel- und Casino-Spam versorgt ist. Die Spammer arbeiten daran, diesen Missstand zu beheben.

tittenstute — 26 Zugriffe (0,14 Prozent) von Männern, denen die Anatomie eines Pferdes ganz offenbar fremd geworden ist. Wenn die Stute fette Titten hat, war zu viel LSD im Frühstück.

masturbieren — 23 Zugriffe (0,13 Prozent) kamen sogar von Männern, die nicht einmal mehr wissen, wie man die „Liebe an und für sich“ betreibt und auch dafür noch der Hilfestellung Googles bedurften. Wenn sie mal die Hände von Maus und Tastatur nehmen würden, dann fänden sie die passende Stelle für die manuelle Stimulation recht schnell.

Aber neben die populären Themen gibt es auch die unpopulären, die nur selten gesucht werden. Sie sind ein interessanter Einblick in die mentalen Randbereich deutscher Internet-Nutzer.

sperma auf brot (3 Zugriffe) — Dieses Gericht ist doch so einfach herzustellen, dass man nicht mit Google nach einem Rezept suchen muss.

arabischer fisch (2 Zugriffe) — Fische haben normalerweise keine Ausweise, Vaterländer und Religionen. Sie schweigen auch alle in der gleichen Sprache. Das macht unsere schuppigen Genossen im Theater des Lebens so sympatisch. Wer einen Fisch findet, der sich als arabisch bezeichnet, melde sich bitte.

ball plural (2 Zugriffe) — „Balla Balla“

dumme werbungen (2 Zugriffe) — Die findet man nicht mit Google, sondern indem man nach 0:00 Uhr die Glotze anwirft. Die Dummheit der diversen Handy-Abzocker, Porno-Werbungen und fragwürdigen Glückspiele wird nur noch von der Werbung für diesen Scheiß überboten.

hitlers ufo (2 Zugriffe) — So etwas findet man nicht bei Google, sondern in Neuschwabenland. Nähere Informationen beim nächsten braunen Esoteriker um die Ecke.

kotzhilfe (2 Zugriffe) — Ich verwende im allgemeinen den Feed der Tagesschau.

wann war cebit 2001 (2 Zugriffe) — Im Jahre 2001 natürlich.

aliens die echten (1 Zugriff) — Diese freundlichen Lebensformen aus Schleim, Schuppen und höherer Intelligenz gibt es vermutlich überall im Weltraum. Nur nicht auf der Erde. Und schon gar nicht vor einem Computer.