Zitat aus Telepolis-Artikel:
Im offiziellen Google-Blog kündigte Udi Manber [...] das Projekt mit dem Namen Knol an. Man habe bereits ausgewählte Internetnutzer eingeladen, die noch in der Entwicklung befindliche Plattform zu testen. [...] Der Konzern sei der Überzeugung, heißt es bei Manber, dass man die Herstellung und Verbreitung von Informationen noch verbessern könne.
Vor allem in China, der BRD und anderen Zensurstaaten könnte man die “Herstellung und Verbreitung von Informationen” verbessern. Zum Beispiel, indem man bei Google nicht mit den Unterdrückungsbehörden zusammenarbeitet. Aber nein, da schwafelt man lieber das hohe Lied der Informationsfreiheit, wenn man mit der Marktmacht Googles ein kommerzielles Wikipedia-Klönchen namens “Knol” aufmachen will.
Nicht alles werde geschrieben und nicht alles sei so organisiert, dass es auch gut gefunden werden kann. Schließlich gebe es noch Millionen von Menschen, die wertvolle Informationen haben, welche wiederum für Milliarden nützlich sein könnten.
Und Google sorgt durch seine emsige und teils vorrauseilend gehorsame Zusammenarbeit mit Gewaltherrschern, Unterdrückerstaaten und Zensurregimes dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt. Hauptsache, das Geschäft stimmt.
Geh qualvoll sterben, du geldgeiler Lugredner!
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