Berlin (Dissociated Press) — Der/die/das Deutsche(s) Bahn(in) hat 173.000 Mitarbeiter(innen) überprüft, um den Eindruck zu erwecken, er/sie/es täte etwas gegen die Korruption. Bei dieser Überprüfung(in) wurden diverse persönliche Daten wie die Anschrift, die Telefonnummer, die Bankverbindung, die bevorzugte Zeitung(in), die Haarfarbe, die/das Haustier(in) und die sexuelle Präferenz(in) aus den elektronischen Stasi Mitarbeiterakten in Bezug mit den Lieferantenadressen der/des Deutsche(s) Bahn(in) gebracht. Der/die Erfolg(in) der Maßnahme ist überwältigend, in den nächsten Tag(inn)en müssen 100 Mitarbeiter(innen) mit einer näheren Überprüfung ihres Korruptionsverdachtes rechnen. Die Quersumme der nummerischen Merkmale stimmt überein. Mitglieder des Bahn-Vorstandes und exponierte Vorteilsnehmer der bahnnahen Gewerkschaft(inn)en befinden sich nach Angabe des zuständigen Korruptionsbeauftragten nicht unter diesen 100 Mitarbeiter(innen), und das wird auch so bleiben. Der Datenschutzbeauftragte der BRD, Peter(in) Schaar(in), zeigte sich entsetzt über die hohe Anzahl(in) der Überprüfungen und den offenen Umgang mit dieser bahninternen Ermittlungsmethode im Jahre 26 nach Orwell und zeigte darüber hinaus keine Motivation(in), solche Datenmissbräuche bei halbstaatlichen Unternehmen in Zukunft einzudämmen. Seine erste offizielle Reaktion war ein Gähnen in das Bundesgähnkästchen. Die Aktion(in) war in jede(r) Hinsicht(in) ein(e) Erfolg(in), mit baldigen Wiederholungen ist zu rechnen.
Oh, schön! Pro Sieben(in) erfreut uns mit einer neuen Staffel(in) von „The next Uri Geller — Unglaubliche Phänomene“. Das ist nicht ganz der Wille der Zuschauer(innen), die hätten lieber „The last Uri Geller — Endlich Schluss mit der Scheiße“ gesehen.

Paris (Dissociated Press) — Unter allgemeine(r) Applaus(in) wurde das Frühjahrsmodell(in) der Krawattenmacher(innen) für Banker(innen) und Politiker(innen) vorgestellt. Es ist allerdings auch bei den Modeschöpfer(innen) noch unklar, in welcher Weise die todchicen Binder(innen) am besten getragen werden. Vor allem die Frage, ob man sie sich selbst um den Hals bindet, oder ob man sie sich besser von den Betroffen(inn)en der Zockerei und politischen Strokelei um den Hals binden lässt, sorgt nach wie vor für Verunsicherung(in). Wir werden sehen, welcher Trend sich im kommenden Frühjahr(in) durchsetzt.
