Gespeichert unter: Bilder, Brschloch, Religion, Tagesgeschehen, Wahnsinn | Schlagworte: Blankfein, Blasphemie, Finanzkrise, Goldmann-Sachs, Link, Meudalismus, Realitätsverlust, Spiegel
Hier spricht der von Gottes Gnaden Geldscheinheilige Vater Ignoratibus Primus Lloyd Blankfein der Medualistischen Kirche des Allmächtigen Schwindelzettels:
In einem Interview mit der Londoner „Sunday Times“ sagte Lloyd Blankfein: „Wir helfen den Unternehmen zu wachsen, indem wir ihnen helfen, Kapital zu bekommen. Unternehmen, die wachsen, schaffen Wohlstand. Und das wiederum ermöglicht es den Menschen, Jobs zu haben, die noch mehr Wachstum und noch mehr Wohlstand schaffen.“
Seine Schlussfolgerung: Banken hätten einen gesellschaftlichen Zweck und würden deshalb „Gottes Werk“ verrichten, sagte Lloyd Blankfein wörtlich.
Goldman Sachs hatte im dritten Quartal einen Gewinn von drei Milliarden Dollar verbucht und will mehr als 20 Milliarden Dollar als Boni zum Jahresende zahlen. [...]
Blankfein sagte, er könne verstehen, dass es auch Menschen gebe, die über die Handlungsweise der Banken verärgert seien.
Bei so viel selbstloser und bescheidener, unermüdlicher und unbeirrbarer täglicher Arbeit an Gottes Werk kann die oder das PROLLblog nur noch eines fordern:

SANCTO SUBITO!
(Denn wenn wir angemessenerweise „Teeren und Federn“ fordern würden, wären wir ja Terroristen…)
Gespeichert unter: Abschwung, Armut, Bilder, Brschloch, Dinge, Diverses, Dummheit, Gebloggtes, Krank, Lesebefehl, Politik, Propaganda, Realsatire, Religion, Satire, Sex, Tagesgeschehen, Unsinn, Unwelt, Video, Wahnsinn, Weltknall | Schlagworte: Bundeskabinett, Jung, Merkel
Ach, Kanzler(in) Merkel(in), wie soll man mit dir(in) als Kanzler(in) denn noch Satir(inn)en schreiben, wenn du dein tolles Grusel(in)kabinett(chen) so lachhaft vorstellst?
Was Jung nun zum Arbeitsminister qualifiziere?, wird Merkel in der Pressekonferenz gefragt. Der Kanzlerin fällt spontan keine Antwort ein. „Das ist der, äh, …“ Sie schüttelt entnervt den Kopf. Plötzlich wirkt sie müde und abgespannt – und ringt sich dann zu ein paar dürren Sätzen durch: Jung sei ein Mann mit großen und breiten Erfahrungen und genau die brauche man im Arbeitsministerium. Er sei „fachlich“ und „menschlich“ dazu in der Lage, dieses Amt „mit Leben zu füllen“.
Ein pisschen besser hättest Du dich schon vorbereiten können und dir ein baar schöne Sätz(inn)e(n) zurechtlegen können. Zum Beispiel etwas wie „Jung ist ein Mann von großer Erfahrung, der sich schon bislang durch keine noch so klaffende Inkompetenz an seiner Verwendung auf einem Posten in der Bundesregierung hat hindern lassen. Genau so einen brauche ich jetzt im Arbeitsministerium, denn Ministerien habe ich ja, und die Arbeit wird nicht von allein wieder von Maschinen auf Menschen zurückverlagert werden. Er ist fachlich und menschlich durchaus in der Lage, die Arbeitsleistung von Menschen noch billiger zu machen und die Menschen durch Verarmung noch williger zu machen; er ist geübt darin, Gewalt gegen Menschen mit Schönsprech zu kaschieren; er ist genau der Richtige, dieses Amt mit Leben zu füllen, während Deutschland weiterhin krepiert.“
Nur mal so als kleiner Tipp(in) von den Satireexperten des PROLLblog, damit du es beim nächsten Mal(in) besser machst…
Gespeichert unter: Religion, Satire, Tagesgeschehen | Schlagworte: Berlin, Bildzeitung, Geld, Gott, Religion, Tod, Unsinn, Wunder
Das Eingreifen Gottes gegen die ambitionierte Ar(s)chitektur seines Bodenpersonals trifft auf allgemeines Wohlgefallen und Wohlgefallin bei den Opfern des Gebimmels und der Geist-, Kind-, Hirn- und Weltverseuchung. Da irgendwelche jesushafte Armutsromantik keinen Pfaffen des hl. Bodenpersonals mehr dazu bringt, auf unnütze Prunkentfaltungen für weit gehend unbenutze Gebäude und Gebäudinnen zu verzichten, kümmert sich Gott und Göttin eben wieder selbst um diese Kleinigkeit(inn)en. Es bleibt zu hoffen, dass noch viele Köpfe für die nächsten Dächer vorgesehen sind — und bitte auch mal wieder ein ganz altmodischer Feuerregen auf den Vati-Kann, den Papst Maledict XVI und auf den netten Bischof von nebenan, bitte bitte bitte!!!

Rom (dissociated press) — In einem persönlichen Schmierzettel räumt Papst(in) Maledikt 666 kleine Pannen und Panninnen im Umgang mit Faschist(inn)en in der hl. röm.-kath. Kirche ein. Zugleich teilt er mit, dass er so weiter machen will. Die gleiche Haltung(in) will er auch gegenüber allen anderem Schwachsinn seiner Sekte einnehmen. Wenn das Zölibat(in) ein Problem(in) ist, werden halt die Priester enteiert. Amen.
Gespeichert unter: Bilder, Brschloch, Religion, Satire | Schlagworte: 2009, Adam Smith, Müntefering, Merkel, Neoliberalismus

Der/Die PROLLblog(in) wünscht allen Leser(inne)n jetzt schon eine heitere Konsumolympiadin und ein(e) rohe(s) und harte(s) Jahr(in) 2009. Aber auch ohne unsere Wünsche werden Angela Merkel(in) und Franz Müntefering schon dafür sorgen.
Was Golem heute geschrieben hat, reizte ja schon in der Überschrift den Lachmuskel: Das iPhone ist giftig und kann unfruchtbar machen.
Schade nur, dass die religiösen „markenbewussten“ Käufer dieses ansprechend entworfenen Haufens Schrott sich von solchen Nebenwirkungen nicht beeindrucken lassen. Ihnen ist das alles egal, Hauptsache, sie haben etwas mit einem Apfel drauf. Koste es, was es wolle! Wer braucht da noch einen Hoden, wenn er solche magischen Dinge in seine Tasche stecken kann? Das bisschen Kasteiung ist es doch wert.
Eben der ganz normale Marken-Aberglaube, die Religion des späten Kapitalismus.
Offenbar hat Stoiber Angst, dass die hl. röm.-kath. Glockenpimmel im nationalen Vergleich zu kurz sein könnten…
Also: Bei aller Toleranz – Kathedralen müssen größer sein als Moscheen.
…wenn man der Moslems Gebetsrufpimmel nicht klein genug schnippelt. Vielleicht sollte er seine Frauenkirche mal in seinem Münchendorf lassen und ihr geeignete Mittel zur Verlängerung geben.
(Gibt es eigentlich Mittel, mit denen man Hirn nachwachsen lassen kann?)

