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Und nun das Wetter by 124c41

Endlich, nach der Landtagswahl in Niederschwachsinn, wird in der Piratenpartei messerscharf analysiert, warum irgendwie der Zuspruch der Wähler zu ihren Beglückungsideen ausbleibt — und erstaunlicherweise hat das nicht so viel mit der Piratenpartei zu tun:

Deutlich selbstkritisch gibt sich am Tag nach der Wahlniederlage der Bundesvorsitzende Bernd Schlömer. „Wir haben Fehler gemacht“, sagt er in Berlin, und meint damit vor allem, dass „die Selbstfindungsprozesse in der Partei in letzter Zeit zu dominant waren“. Allerdings macht er auch organisatorische Probleme verantwortlich: Man habe einfach zu wenig Wahlkämpfer für ein so großes Flächenland. Und schließlich sei irgendwie auch das Wetter schuld. Schlömer spricht von einem schwierigen „Winterwahlkampf“. Das Wetter bemüht auch die niedersächsische Spitzenkandidatin Katharina Nocun: Man habe im Winter die eigene Stärke bei der direkten Begegnung mit Wählern im Straßenwahlkampf nicht ausspielen können.

Da kann man für den kommenden Piraten-Bundestagswahlkampf in der noch viel größeren BRD nur hoffen, dass es nicht zuviel regnet. Sonst wird der Herr Schlömer hinterher noch „deutlich selbstkritisch“ von einem „schwierigen Regenwahlkampf in einer Phase kontinuierlicher Selbstfindung“ sprechen, um jeden anderen Gedanken mit dieser tief schürfenden Analyse eigenen Scheiterns abtun zu können.

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1 Kommentar so far
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Ich frage mich derweil mehr und mehr, ob da wirklich so gewählt wurde, oder ob da nicht etwas anderes dahinter steckt.

Kommentar von dieandereperspektive




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