PROLLblog


Wahr und unwahr by 124c41
9. Januar 2015, 16:50
Filed under: Diverses, Realsatire, Tagesgeschehen, Wahnsinn | Schlagwörter: , , , ,

Wahr ists, dass BRD-Journalisten und andere bezahlte Tintenkleckser nach dem Mordanschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ zu so pathetischen Worten wie „Es war ein Anschlag auf die Freiheit selbst“ greifen.

Unwahr ists hingegen, dass in der BRD mittlerweile der Paragraf 166 des Strafgesetzbuches abgeschafft worden wäre oder das irgendeines von diesen vor Pathos triefenden Mäulern in einer solchen Kriminalisierung des Redens über unsichtbare Begleiter von Menschen eine Gefahr für diese Freiheit sehen würde.

Wer „Je sui CHARLIE“ wie ein Banner der Meinungsfreiheit in seine Zeitung stempelt, muss auch für die Abschaffung des §166 StGB (und jedes anderen zu Gesetz gewordenen Verbotes der Meinungsäußerung) eintreten, und zwar ganz genau so auffällig und lautstark — außer natürlich, er will sich selbst lächerlich machen und stört sich nicht daran, sich einfach nur als Opportunist zu entlarven, der eine Gelegenheit sieht, Zeitungen, Zeitschriften, Sendeminuten und vor allem Werbeplätze zu verkaufen!



Wahr und unwahr by 124c41
20. September 2012, 00:48
Filed under: Religion, Satire, Tagesgeschehen, Weltknall | Schlagwörter: , , ,

Wahr ists, dass die CSU schärfere Gesetze gegen so genannte „Gotteslästerung“ fordert.

Unwahr ists hingegen, dass der Kampf der Christlich-Sozialen Union gegen die Gotteslästerung so weit ginge, dass sie ihren Namen ändern wollte.



Brschloch des Tages: Lloyd Blankfein by 124c41

Hier spricht der von Gottes Gnaden Geldscheinheilige Vater Ignoratibus Primus Lloyd Blankfein der Medualistischen Kirche des Allmächtigen Schwindelzettels:

In einem Interview mit der Londoner „Sunday Times“ sagte Lloyd Blankfein: „Wir helfen den Unternehmen zu wachsen, indem wir ihnen helfen, Kapital zu bekommen. Unternehmen, die wachsen, schaffen Wohlstand. Und das wiederum ermöglicht es den Menschen, Jobs zu haben, die noch mehr Wachstum und noch mehr Wohlstand schaffen.“

Seine Schlussfolgerung: Banken hätten einen gesellschaftlichen Zweck und würden deshalb „Gottes Werk“ verrichten, sagte Lloyd Blankfein wörtlich.

Goldman Sachs hatte im dritten Quartal einen Gewinn von drei Milliarden Dollar verbucht und will mehr als 20 Milliarden Dollar als Boni zum Jahresende zahlen. […]

Blankfein sagte, er könne verstehen, dass es auch Menschen gebe, die über die Handlungsweise der Banken verärgert seien.

Bei so viel selbstloser und bescheidener, unermüdlicher und unbeirrbarer täglicher Arbeit an Gottes Werk kann die oder das PROLLblog nur noch eines fordern:

Heilig, heilig, heilig... Lloyd Blankfein

SANCTO SUBITO!

(Denn wenn wir angemessenerweise „Teeren und Federn“ fordern würden, wären wir ja Terroristen…)